21.März 2010

Channel-M

Home Server, Media Center, Hardware und alles andere



März 10, 2010, 7:17 pm Uhr

Mediacenter und HDTV

ARD und ZDF strahlen ja seit der Winterolympiade über Satellit in HD aus. Da es Hauppauge bis dato nicht geschafft hat, für die WINTV NOVA HDS2 DVB-S2-Treiber für das Media Center zu liefern, musste ich mich nach einer anderen Karte umsehen. Und die ist die Cine S2 von dem deutschen Hersteller Digital Devices. Die Low-Profile Karte mit PCI-Express-Schnittstelle verfügt nicht nur über zwei Tuner, sondern ist zudem auch noch Unicable-fähig (EN50949). Mit dem passenden LNB oder einem Multischalter können so beide Tuner über ein Kabel gefüttert werden. Ganz billig ist die Karte mit knapp 150 Euro zwar nicht, sie funktioniert dafür in meinem Media-Center-Rechner unter Windows 7 einwandfrei.

Ganz neu ist das CI-Interface für die Cine S2 für knapp 80 Euro. Er unterstützt Multi Transponder Decrypting. So ist nur eine Pay-TV-Karte für beide Tuner nötig. Allerdings kommuniziert das CI-Interface für bereits ausgelieferte Karten über ein PCIe-Interface mit der Cine S2, benötigt also einen eigenen PCI-Express-x1-Steckplatz. Und das kann bei Micro-ATX-Mainboards eng werden, wenn dort auch noch eine separate Grafikkarte eingesetzt wird. Laut Digital Devices kommt aber auch eine geänderte Cine S2 auf den Markt, bei der das CI-Modul dann direkt eingesteckt wird.

cipcie 060

Etwas Ärger bereitet mir bei meinem Media-Center-PC derzeit nur die Kombination aus der integrierten ATI-Grafik im AMD-780G-Chipsatz und dem H.264-Codec von Microsoft für die HDTV-Wiedergabe. Denn die sorgt für Klötzchengrafik im TV-Bild. Die einzige Lösung ist hier das Deaktivieren der DirectX Video Acceleration für den MS-H.264-Codec mit der Freeware DXVA Checker. Allerdings treibt das natürlich beim Ansehen von HD-Sendern die CPU-Belastung nach oben, da ja so die Videobeschleunigung der ATI-Grafik nicht mehr genutzt wird. Leider hat hier auch die Beta des Catalyst 10.3 keine Abhilfe geschaffen. Ich habe aber mal bei AMD nachgefragt und warte auf Antwort…

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Februar 10, 2010, 6:13 pm Uhr

Toughbook statt iPad

Das iPad ist nett, hat aber einige Nachteile – außer dem fehlenden Multitasking und der Fehlanzeige bei Flash. Im Freien bei grellem Sonnenlicht kann man auf dem Display nichts erkennen, man sollte es besser nicht auf den Boden werfen und am Strand ist es auch deplaziert.
Es gibt aber einen Tablet, mit dem das alles geht, er ist nur nicht so schick und auch ein bisschen teurer…

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Januar 28, 2010, 3:24 pm Uhr

Frühe Version des kommenden Windows Home Server im Torrent

Einer der Betatester konnte es nicht lassen: Eine frühe Version des kommenden Windows Home Servers mit dem Codenamen “Vail” ist im Torrent-Netzwerk unterwegs. Laut einem Blogpost vom Mary Jo Foley vom ZDNet nennt sich die geleakte Version “Windows Home Server Vail CTP4″ (Community Technology Preview Release 4) und ist u.a. über Pirate Bay zu finden.

Dort werden die folgenden Anforderungen an die Hardware genannt:

2 GHz x64 processor 1 GB RAM at least one 120 GB hard drive NTFS is the only supported file system The router supports DHCP; VGA monitor (only during installation); Keyboard and mouse (only during the installation).

Die Hardware-Anforderungen sind deutlich höher, als bei der aktuellen Version. Denn Vail soll auf dem Windows Server 2008 R2 aufbauen. Auch ein App-Store soll intergriert werden. Ob sich auch Cloud-Funktionen ähnlich denen von Live Mesh finden werden, bleibt abzuwarten – ich fände es toll. Ausprobieren auf jeden Fall auf eigene Gefahr. Ich weiß weder, ob die Quelle sauber ist, noch wie stabil Vail schon läuft. Auf meinem eigenen Home Server läuft es jedenfalls schon mal nicht, denn der nutzt als CPU noch einen Core Duo – und der ist eine 32-Bit-CPU.

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Dezember 22, 2009, 3:27 pm Uhr

We Got Served Reader Awards 2009

Gerade auf dem Home Server Blog gelesen: Die britische Home-Server-Website veranstaltet in diesem Jahr wieder die große Umfrage WGS Reader Awards 2009, mit einer Leserwahl in verschiedenen Kategorien, wie Hardware, Add-Ins und so weiter. Ich habe gerademeine Stimme für Lights-Out abgegeben. Das Tool von Martin Rothschink ist in der Kategorie “Best Home Server Software 2009” zu finden.

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Dezember 21, 2009, 11:32 am Uhr

Lights-Out ist erwachsen geworden: Version 1.0!

Da für mich wichtigste Add-In für den Windows Home Server – Lights-Out von von Martin Rothschink – hat nun die Version 1.0 erreicht. Der Entwickler hat das Energiespartool zudem für die neue Version noch einmal erweitert und mit einer neuen Oberfläche versehen. Zudem gibt es nun zwei Versionen: Die Community Edition als wie bisher als Freeware und die Professional Edition mit zusätzlichen Funktionen für 17,85 Euro.
Mehr dazu auf dem Home Server Blog.

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November 27, 2009, 11:54 am Uhr

Home-Server-Referenzplattform von Intel

Beim Durchsehen der der PDFs vom letzten Intel Developers Forum in San Fancisco bin ich auf ein Dokument gestoßen, das eine Home-Server-Referenzplattform von Intel beschreibt. Sie basiert auf dem kommenden Atom mit integrierter Grafik, der den Codenamen “Pineview” trägt und deutlich weniger Strom verbrauchen soll. Die Besonderheit ist dabei, dass mittels einiger “Input Buttons” und einem LCD-Display auch Daten von Geräten wie Kameras oder Camcordern direkt in die passenden Verzeichnisse auf dem Home Server übertragen werden können.

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November 25, 2009, 2:49 pm Uhr

Windows Home Server PP3 ist da

Das Power Pack 3 für den Windows Home Server ist da – doch schneller als ich erwartet hatte. Die finale Version steht nun auch in verschiedenen Sprachversionen bereit, auch für die deutsche Ausgabe des Windows Home Server. Ich habe es gestern Abend installiert, Einfach über die Update-Funktion in der Home Server Konsole. Das PP3 wird aber auch automatisch über Windows Update ausgeliefert. Zu den Funktionen in der Praxis kann ich noch nichts sagen, um das alles auszuprobieren, war ich dann doch zu müde.

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September 30, 2009, 5:34 pm Uhr

Windows Home Server PP3 kommt später

Laut dem Team Blog des Windows Home Server Teams kommt das Power Pack 3 nun doch nicht zeitgleich mit dem Windows 7 Launch sondern erst gegen Ende des Jahres. Die Entwickler sind noch nicht zufrieden und weiten daher die Beta-Phase noch aus. Die Beta bekommt man wieder über Microsoft Connect, allerdings wie gehabt nur für ein englisches WHS mit Power Pack 2.

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September 25, 2009, 2:00 am Uhr

IDF: Intel Clarkdale – Erste Benchmarks

Westmere Intel präsentierte gestern beim Intel Developer Forum in San Francisco ausgewählten Journalisten erste Benchmarkwerte des Clarkdale-Prozessors. Diese CPU ist der Desktop-Prozessor der Westmere-Familie, die Anfang des kommenden Jahres auf den Markt kommen wird. Der Westmere-Mobilprozessor wurde unter dem Codenamen Arrendale entwickelt. Clarkdale, er wohl Core i3 heißen wird, ist der erste 32-Nanometer-Prozessor von Intel. Unter seinem Heatspreader sitzen zwei Chips: der eigentlichen CPU und einem zweiten 45-Nanometer-Chip, der den Memory-Controller und eine Grafikeinheit enthält.

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September 24, 2009, 3:26 am Uhr

IDF: Silverlight auf Moblin-Linux

silverlight Intel hat das auf Linux basierende Moblin zum bevorzugtem Betriebssystem für Handhelds auf Atom-Basis erkoren. Aber auch auf Netbooks soll Moblin seinen Platz finden – und tritt damit in Konkurrenz zu Windows 7. Auf dem IDF haben Dell und Canonical angekündigt, das Dell Netbook Inspiron Mini 10v mit derMoblin-Distribution Ubuntu Moblin Remix anzubieten. Allerdings ist das gerät vorerst nur für Entwickler gedacht und nicht für Endkunden. Auch vonAsus, Acer und Samsung wird es Moblin-Netbooks geben.
Die große Überraschung war allerdings die Ankündigung von Microsoft, Silverlight 3 nicht nur für Windows und MacOS, sondern auch für Moblin zur Verfügung zu stellen. Da sich Moblin trotz einer eigenen Oberfläche an der Linux-Standard-Base orientiert, sollte Silverlight auch auf anderen Linux-Varianten laufen. Endgültig soll Silverlight für Moblin Mitte 2010 fertig sein, auf dem IDF wurde Silverlight bereits auf Moblin-Geräten gezeigt. Entwickler können bereits damit starten, eigene Siverlight-Applikationen zu schreiben. Microsoft unternimmt diesen Schritt, um Adobe mit Flash hier nicht das Feld zu überlassen. Der quelloffene Silverlight-Klon Moonlight wird aber trotz der Microsoft-Ankündigung weiter entwickelt.

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