September 23, 2009, 9:08 pm Uhr
Intel hat heute auf dem IDF die bisher unter dem Codenamen Clarksfield bekannten Core i7 Mobile Prozessoren vorgestellt. Zunächst kommen drei Varianten auf den Markt, der Core i7-920XM als Extreme Edition mit 2 GHz Taktfrequenz und 55 Watt TDP, der Core i7-820QM mit 1,73 GHz und und 45 Watt TDP sowie der Core i7-720QM mit 1,6 GHz und ebenfalls 45 Watt TDP. Während die ersten beiden CPUs über 8 MByte L3-Cache verfügen, muss der 720QM mit 6 MByte auskommen. Alle drei CPUs beherrschen Hyperthreading und Turbo Boost. Diese Technik, die Intel auch schon mit dem Core i7 für Desktop-PCs eingeführt hat, beschleunigt Anwendungen, die nicht alle Prozessorkerne ausnutzen, indem sie die Taktfrequenz einzelner Kerne anhebt. Bei Clarksfield ist die maximale Taktsteigerung allerdings höher, als beim Desktop-Vetter Lynnfield, dem Core i7 für den Sockel 1156. Sind zwei Kerne aktiv, wird der Takt um bis zu acht “Bins” angehoben, bei einem aktiven Kern sogar um neun “Bins”. In GHz bedeutet das bis zu 3,20GHz beim 920XM, 3,06 GHz beim 820QM und 2,8 GHz beim 720QM. Die neuen Intel Core i7 Mobile Prozessoren unterstützen Zwei-Kanal DDR3 1333 MHZ-Speicher und enthalten einen PCI-Express-Controller mit 16 Lanes, der auch zwei Grafikkarten mit jeweils 8 Lanes anbinden kann. Als Chipsatz dient der Intel PM55 Express. Asus, Dell, HP und Toshiba liefern bereits die ersten Core-i7-Notebooks aus.
von Klaus Länger, 0 Kommentare
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